News: Rich people paying rich people to tell middleclass people to blame poor people.
Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
News: Rich people paying rich people to tell middleclass people to blame poor people.
Ich blättere grade in einem Buch und versuche herauszufinden wovon es eigentlich handelt, als ein kleiner Junge in die Buchhandlung stürmt. Hinter ihm seine Mutter, merklich widerwillig.
“Was willst du denn?”
“Ich will ein Buch!”
“Hast du nicht schon genug?”
Der Junge ignoriert sie und rennt zum nächsten Regal.
“Aber zu Hause liegen Bücher, die hast du noch gar nicht gelesen. Hier du hast das, ähm, von TKKG, und noch das andere. Das sind zwei Stück!”
“Schau mal hier Mama, das ist der fünfte Band, den brauch ich auch noch!”
“Du musst erstmal den vierten zu Ende lesen.”
Ich benötige meine gesamte Willensstärke, um ihr nicht das Nasenbein zu brechen.
Isolation ist relativ und macht sich teilweise schon an Kleinigkeiten fest. Das spürte K. als er aus dem Fenster sah. Er sah schwarz. Nur eine schwarze Wand.
Als er noch in der grossen Stadt wohnte, war direkt über seinem Fenster eine Laterne. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite war eine Bushaltestelle. Wann immer er aus dem Fenster gesehen hat, war da etwas. Eine Welt in die er gehen konnte.
Eine Welt, die eigentlich immer voller Leben war.
Jetzt sieht er nur noch eine schwarze Wand. So in etwa stellt sich hier auch das Leben dar. Eingemauert in ihren Häusern und Vorgärten. Und er wunderte sich, warum er sich in der Stadt so viel wohler gefühlt hatte, als in dieser Wohnung. Und er wunderte sich auch, warum es ihn so bedrückte, immer erst spät nach Hause zu kommen.
Jetzt wird es ihm klar: weil er hier in einem isolierten schwarzen Kasten sitzt.
Er ist wie ein Fisch in einem Aqaurium und sieht nicht, was in der Welt da draussen vorgeht.
Noch schlimmer, er weiss, dass in der Welt hier draussen einfach gar nichts vorgeht.
Er braucht Leben und nicht diesen Sarg.
How can live be so fucking intense and so incredibly dull all at once. How can I be high on reality, strung out on the smells of spring and bored as hell, all on one day. Is it this very contradiction in our live that defines us? That separates us from the animals. Is bliss just one perch away? But we go on with our machine like lives where even wonder and amazement become predictable and repetitious until we just can’t stand it anymore.
Erst war es nur ein Glitch: Piwik (die Statistik-Software) wollte in diesem Blog nicht mehr funktionieren. Erst hatte ich nicht so richtig Lust sie zu reparieren. Dann habe ich gemerkt wie angenehm es war, nicht mehr für anonyme Klicker zu schreiben. Oh, der Artikel hat weniger Klicks bekommen. Vielleicht war meine Meinung nicht so wichtig?
Jetzt habe ich das Statistiktool gelöscht. Und habe auch nicht vor ein neues einzubauen. Und plötzlich habe ich wieder mehr Lust zu schreiben. Plötzlich ist wieder was los in diesem Blog. Plötzlich sind die Fesseln abgefallen.
Wer macht mit? Aktion Statistikfreier Blog. Blindschreiben. Selbstbestimmt. Kein Advertiser, keine CTR, kein CPM bestimmt unseren Output. War das nicht früher mal das, was Blogs so interessant gemacht hat? Damals vorm Krieg, vor der Monetarisierungswelle.
Free your Blog. And the rest will follow.
On Facebook you get invited to be friends
with people you spend 30 years to get away from.
Die leidenschaftliche, aufbrausende Seite an mir stirbt langsam aber sicher ab. Diese seltenen Ausbrüche, die noch kommen, sind nur wie der letzte Eiter aus einer fast verheilten Wunde. Bald wird es ganz vergessen sein und nur noch hin und wieder wird ein Phantomschmerz oder ein Juckreiz daran erinnern.
Life is like a carrot dangling in front of my nose. And every time I try to take a bite, it inches away just as much as I move forward. Sometimes I can literally see it. See the walls moving away from me, when I approach. But mostly it is this feeling of “not getting there”. Of not being able to get in touch with anything. Of being distant.
This world is a strange place indeed. Full of strange people. And not one thing or person I can relate to. But what can one do, other than plowing through. Hunting your own ghosts and trying to make yourself believe that you are in control. That you even have a goal in life. A Purpose! (would you believe that?)
I guess i have some kind of silent Tourette. Or brain Tourette or something. Because sometimes these really shitty thoughts pop up in my head. Like insults. Just flowing without any control. Shit fuck fucking bastard fuck you all fucking bitch. I want to kill you all slow and painfully. Titty cunt I wanna fuck her in the ass.
Most of the times I am really ashamed when that happens. Like blushing and hoping nobody can read my mind (or my body language).
But sometimes I think to myself: Yeah, I would really like to kill you all. And I would really like to fuck her in the ass. Right here, right now. Assrape her.
And those, those are the days you know you didn’t just have another shitty day. That’s when you have to watch out not to lose the little bit of humanity you have left.