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	<title>Netzhæuter &#187; unnamed</title>
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	<description>Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie und so Zeug halt</description>
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		<title>Betaversionen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 18:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter einem nachtblauen Himmel rast ein grellrot lackierter Bus pfeilschnell durch die Straßen. In dem schwach erleuchteten Bus sitzen nur zwei Gäste. Er hält nicht mehr an. Für die Menschenmenge an den belebten Plätzen der Stadt. Die beiden schaukeln im Rhythmus der befreiten Bahn. Nur helle Haut schimmert durch die Fenster. Auf und ab. Später sagt die Mutter zu ihrer Tochter: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter einem nachtblauen Himmel rast ein grellrot lackierter Bus pfeilschnell durch die Straßen. In dem schwach erleuchteten Bus sitzen nur zwei Gäste. Er hält nicht mehr an. Für die Menschenmenge an den belebten Plätzen der Stadt. Die beiden schaukeln im Rhythmus der befreiten Bahn. Nur helle Haut schimmert durch die Fenster. Auf und ab. Später sagt die Mutter zu ihrer Tochter: &#8220;Ich habe Dich gesehen!&#8221; - Ohne die Betaversionen des Abschieds überhaupt zu&nbsp;erahnen.     </p>
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		<title>Sommersehnsucht</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 18:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Tag am Meer. Den Wellen entgegen. Nackt. Gänsehaut. Kinderübermut. Toben. Spielen. Schreien. Lachen. Überwältigt werden. Keine Luft mehr kriegen. Immer weiter. Getragen werden. Nur der Himmel und der tiefe, undurchsichtige Meeresgrund. Die Arme unter dem Kopf verschränkt. Schweben. Gottvertrauen. Dann an Land gespült werden. Ermattet. Hungrig. Im warmen Sand liegen. Salz auf der Haut. Salz im Haar. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tag am Meer. Den Wellen entgegen. Nackt. Gänsehaut. Kinderübermut. Toben. Spielen. Schreien. Lachen. Überwältigt werden. Keine Luft mehr kriegen. Immer weiter. Getragen werden. Nur der Himmel und der tiefe, undurchsichtige Meeresgrund. Die Arme unter dem Kopf verschränkt. Schweben. Gottvertrauen. Dann an Land gespült werden. Ermattet. Hungrig. Im warmen Sand liegen. Salz auf der Haut. Salz im Haar. Mit den Händen den Sand durchfurchen. Der Sand klebt, dann rinnt er durch die Finger. Fassungslos. Glücklich. Ein Tag am Meer. Ein Tag in&nbsp;Freiheit.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>&#8220;Luft und Liebe&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 20:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Roman &#8220;Luft und Liebe&#8221; von Anne Weber erzählt eine so banale wie alte Geschichte über Liebe und Verrat. Was ist Liebe? Ein Produkt der persönlichen Disposition und der Fähigkeit zur Sehnsucht und Phantasie. Wer liebt wen? Da fängt es an, interessant zu werden. Ein Bild, das sich jemand von jemandem macht. Ein Bild, das jemand für jemanden in die Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Roman <a href="http://www.fischerverlage.de/microsite/autor/anneweber/home">&#8220;Luft und Liebe&#8221; von Anne Weber</a> erzählt eine so banale wie alte Geschichte über Liebe und Verrat. Was ist Liebe? Ein Produkt der persönlichen Disposition und der Fähigkeit zur Sehnsucht und Phantasie. Wer liebt wen? Da fängt es an, interessant zu werden. Ein Bild, das sich jemand von jemandem macht. Ein Bild, das jemand für jemanden in die Welt setzt und kultiviert. Obsession auf der einen, Kalkül auf der anderen&nbsp;Seite.</p>
<p>Wirklich bemerkenswert und neuartig an dem Roman ist jedoch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Nur bin ich wahrscheinlich eine undankbare Leserin: Was mich anfangs überrascht und beeindruckt hat, verbrauchte sich leider im Laufe der Lektüre als absehbar und fast ein bisschen penetrant. Wie eine durchschaute Erzählmasche. - Fest steht: &#8220;Luft und Liebe&#8221; ist nominiert für den <a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/LeMMon/plb_web_ger.nsf/frames?OpenPage&amp;Code=0x00x20x">Preis der Leipziger Buchmesse&nbsp;2010</a>. </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Dienstleister der Liebe</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:57:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor Kurzem habe ich etwas Seltsames gelesen. Männer würden sich beim Sex (mit Frauen) als Dienstleister fühlen. Und es ging nicht ums Sexbiz, sondern um private Paarbeziehungen. Da pack ich ein. Wie kommt jemand dazu, so etwas grausam Dämliches und Schreckliches zu schreiben? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Und sollte da was dran sein, kann es sich doch nur um eine Verwechslung bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem habe ich etwas Seltsames gelesen. Männer würden sich beim Sex (mit Frauen) als Dienstleister fühlen. Und es ging nicht ums Sexbiz, sondern um private Paarbeziehungen. Da pack ich ein. Wie kommt jemand dazu, so etwas grausam Dämliches und Schreckliches zu schreiben? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Und sollte da was dran sein, kann es sich doch nur um eine Verwechslung bzw. um experimentell-sportliche Übungen unter Jäger(inne)n und Sammler(inne)n handeln, oder?&nbsp;;-)</p>
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		<title>Die selbstgerechte Doppelmoral oder &#8220;der Fall&#8221; Margot Käßmann</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Margot Käßmann ist zurückgetreten. Hatte sie die Wahl? Scheiß selbstgerechte Doppelmoral unserer Mediengesellschaft. Frau, Bischöfin. Alles klar. Am schlimmsten sind noch die Bewertungen der Rücktrittsentscheidung seitens der Medien, die die öffentliche Meinung in vorauseilendem Gehorsam beeinflussen und moralinsauer bedienen. Erst jubeln sie das Thema hoch, erzeugen und verstärken den Druck, und dann schwingen sie sich noch dazu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Margot Käßmann ist zurückgetreten. Hatte sie die Wahl? Scheiß selbstgerechte Doppelmoral unserer Mediengesellschaft. Frau, Bischöfin. Alles klar. Am schlimmsten sind noch die Bewertungen der Rücktrittsentscheidung seitens der Medien, die die öffentliche Meinung in vorauseilendem Gehorsam beeinflussen und moralinsauer bedienen. Erst jubeln sie das Thema hoch, erzeugen und verstärken den Druck, und dann schwingen sie sich noch dazu auf, den Rücktritt zu bewerten und teils anerkennende Kommentare&nbsp;abzugeben.</p>
<p>Den Überblick über den (Online-)Medienhype vermittelt <a href="http://news.google.de/news/search?aq=f&amp;pz=1&amp;cf=all&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=Margot+k%C3%A4%C3%9Fmann">news.google.de</a>. </p>
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		<title>Zusammen ist man weniger allein</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:36:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anna Gavaldas Roman &#8220;Zusammen ist man weniger allein&#8221; - die Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel &#8221;Ensemble, c&#8217;est tout&#8221; -  war schon ein Geschenk. Die wunderbar herzerwärmende und auch komische Geschichte von Philibert, Camille, Franck und Paulette ist einfach&#160;lesenswert. Sicher bietet das Buch im Überfluss den Stoff für eine Verfilmung - nicht zuletzt Paris als Schauplatz und die Vorlage für einen klasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anna Gavaldas Roman <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-20612-0">&#8220;Zusammen ist man weniger allein&#8221;</a> - die Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel &#8221;Ensemble, c&#8217;est tout&#8221; -  war schon ein Geschenk. Die wunderbar herzerwärmende und auch komische Geschichte von Philibert, Camille, Franck und Paulette ist einfach&nbsp;lesenswert.</p>
<p>Sicher bietet das Buch im Überfluss den Stoff für eine Verfilmung - nicht zuletzt Paris als Schauplatz und die Vorlage für einen klasse Soundtrack. Doch wie groß und angenehm war dennoch die Überraschung, als ich heute unverhoffft den gleichnamigen <a href="http://www.zusammen-ist-man-weniger-allein.de/">Film</a> kennengelernt habe. Absolut sehenswert und wie gemacht für etwas trübe&nbsp;Februartage.</p>
<p>Jede Menge <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=Ensemble%2C+c%27est+tout&amp;search_type=&amp;aq=f">Soundtrack-Beispiele aus &#8220;Zusammen ist man weniger allein&#8221;</a> gibts auf&nbsp;YouTube.</p>
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		<title>Gloomy Sunday</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 23:03:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday&#8221; - Ein Lied gab dem Film seinen Namen, und es spielt in ihm eine entsprechend wichtige&#160;Rolle. Das Lied wirkt innerhalb der Welt des Films faszinierend abgründig. Und es hat eine bemerkenswerte, reale Geschichte: Es heißt Trauriger Sonntag (Originaltitel: Szomorú Vasárnap) und wurde 1933 von dem ungarischen Pianisten Rezsö Seress komponiert. Das Stück hatte phänomenal-wahnwitzige Wirkung auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Lied_von_Liebe_und_Tod_%E2%80%93_Gloomy_Sunday"><span class="dquo">&#8220;</span>Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday&#8221;</a> - Ein Lied gab dem Film seinen Namen, und es spielt in ihm eine entsprechend wichtige&nbsp;Rolle.</p>
<p>Das Lied wirkt innerhalb der Welt des Films faszinierend abgründig. Und es hat eine bemerkenswerte, reale Geschichte: Es heißt <em>Trauriger Sonntag</em> (Originaltitel: <em>Szomorú Vasárnap</em>) und wurde 1933 von dem ungarischen Pianisten Rezsö Seress komponiert. Das Stück hatte phänomenal-wahnwitzige Wirkung auf die Menschen und wurde vom Volksmund bald <em>Ungarisches Selbstmordlied</em>&nbsp;genannt.</p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Gloomy Sunday&#8221; in der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8Kkxbw3s2pM">Original-Klavierversion auf&nbsp;YouTube</a>.</p>
<p>Irre ist auch die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte. Es gibt unzählige Textversionen. Die wohl bekannteste beginnt&nbsp;so:   </p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Sunday is gloomy, my hours are slumberless<br />
Dearest the shadows I live with are numberless<br />
Little white flowers will never awaken you<br />
Not where the black coach of sorrow has taken you<br />
Angels have no thought of ever returning you<br />
Would they be angry if I thought of joining&nbsp;you?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.phespirit.info/gloomysunday/lyrics_lewis.htm">Zum kompletten Liedtext von Sam M. Lewis</a>, der auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TCEJtUNe90A">Björks Interpretation</a>&nbsp;zugrundeliegt.</p>
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		<title>Neue Männer braucht das Land</title>
		<link>http://www.netzhaeuter.de/fundstuecke/neue-manner-braucht-das-land</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 19:20:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Einsam, unsicher, depressiv - Männer leiden still. &#8216;Die Praxen sind voll von emotionalen Analphabeten&#8217;, sagt Psychoanalytiker Matthias&#160;Franz.&#8221; Mit einem weiblichen Augenzwinkern empfohlen: In einem Interview auf heute.de erzählt der Wissenschaftler, was den Männern fehlt - und wie man ihnen helfen&#160;kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dquo">&#8220;</span>Einsam, unsicher, depressiv - Männer leiden still. &#8216;Die Praxen sind voll von emotionalen Analphabeten&#8217;, sagt Psychoanalytiker Matthias&nbsp;Franz.&#8221;</p>
<p>Mit einem weiblichen Augenzwinkern empfohlen: In einem <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,8037545,00.html">Interview auf heute.de </a>erzählt der Wissenschaftler, was den Männern fehlt - und wie man ihnen helfen&nbsp;kann.</p>
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		<title>&#8220;Lila, Lila&#8221; lesen!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<category><![CDATA[empfehlenswert]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich für Literatur sehr interessiert und also mehr als gerne liest, wird ermessen können, was es bedeutet, eine ernste Leseblockade zu haben. Umso größer das Glück, endlich wieder zum Lesen verführt zu&#160;werden. Der Autor Martin Suter ist für mich ein solcher Glücksbringer. Nach &#8220;Der letzte Weynfeldt&#8221; ist &#8220;Lila, Lila&#8221; der zweite Roman von ihm, den ich mit Neugier und Genuss gelesen&#160;habe. Eine schön-traurige Liebesgeschichte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich für Literatur sehr interessiert und also mehr als gerne liest, wird ermessen können, was es bedeutet, eine ernste Leseblockade zu haben. Umso größer das Glück, endlich wieder zum Lesen verführt zu&nbsp;werden.</p>
<p>Der Autor Martin Suter ist für mich ein solcher Glücksbringer. Nach &#8220;Der letzte Weynfeldt&#8221; ist &#8220;Lila, Lila&#8221; der zweite Roman von ihm, den ich mit Neugier und Genuss gelesen&nbsp;habe.</p>
<p>Eine schön-traurige Liebesgeschichte, kunstvoll, ohne Klischees und einfach großartig erzählt. Gleichzeitig eine kennerhafte, fast satirische Darstellung des&nbsp;Literaturbetriebs.</p>
<p>Buchtipp: &#8220;Lila, Lila&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Suter">Martin&nbsp;Suter</a></p>
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		<title>Danke, Martin Suter!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:49:29 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sein Tod hat alles verändert. Die Lebensfreude, die Unbeschwertheit von früher sind weg. Ich muss jeden Tag neu mit den Gedanken an diesen Tod aufstehen und zu Bett gehen. Es heißt, das Leben gehe weiter. Aber das stimmt nicht. Man tut nur so, als ginge es weiter. In Wahrheit kreist es um sich selbst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dquo">&#8220;</span>Sein Tod hat alles verändert. Die Lebensfreude, die Unbeschwertheit von früher sind weg. Ich muss jeden Tag neu mit den Gedanken an diesen Tod aufstehen und zu Bett gehen. Es heißt, das Leben gehe weiter. Aber das stimmt nicht. Man tut nur so, als ginge es weiter. In Wahrheit kreist es um sich selbst und den immer gleichen&nbsp;Moment.&#8221;</p>
<p>Martin Suter über den Tod seines Sohnes. Nachzulesen auf <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,662596,00.html">Spiegel&nbsp;online</a>.</p>
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