Wer etwas sehr Gutes, Schönes, Magisches erfährt und erlebt, wie kann dieser Mensch sich danach mit weniger zufrieden geben? Wird ihn nicht die Frustration und Langeweile und das Gegenteil von Genuss, Interesse, Beteiligtsein und Anteilnahme einholen?
Resultiert nicht aus dem so Erlebten die Unfähigkeit, zum Mittelmaß zurückzukehren.
Anders gesagt:
Wer schon Vieles erlebt nach, giert danach, beeindruckt zu werden. Von Menschen, ihren Gedanken, ihren Gefühlen, ihren Handlungen.
Wer schon Vieles durchdacht hat, giert danach, von neuen Gedanken überrascht zu werden.
Wer den Verlauf einer Erzählung nach drei Seiten vorhersieht, weil er schon irrsinnig viel gelesen hat, wie soll dieser jemand noch lesen können?
Wer einen Löwen geküsst hat, kehrt nicht zurück.