Du fühlst die Existenz. Ihre Bedrohung.
Durch Dich selbst.
Da kann ein Wort, ein gesprochenes,
Wenn Du Glück hast, kannst Du schreien. Oder weinen.
Ich bin wieder ein bisschen gestorben.
Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
In der Stille zwischen den Nullen und den Einsen, den Tiefen des unendlichen Netzes - the blue nowhere - verhallen deine Schritte langsam. Doch nicht ungehört. Wie an den Bäumen bilden sich Eiskristalle auch hier drin, das Dunkel wächst - aber wer wüsste besser als du, dass es die Mitternachtssonne geben wird?
Und wer wüsste besser als ich, dass der Frühling wiederkommen wird. In dem Moment, in dem du denkst, die graue Wolkendecke würde dich unwiderruflich unter sich begraben - und keine Sekunde früher - befreit sich der erste Krokuss aus der gefrorenen Erde und der Kreislauf beginnt von Neuem. Immer wieder. Im Guten wie im Bösen.
“When you’re on your knees you’re closer to the ground. things seem nearer somehow.” Tori Amos in der Einleitung eines meiner absoluten Lieblings-Comics
Die Zeit der Worte mag erst einmal vorbei sein. Die Frage ist: Wessen Zeit ist es statt dessen?