“Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
sagte der Vater zu dem Knaben.
dass die Dummen glücklich sind
und die Schlauen Depressionen haben.”
Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
“Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind,
sagte der Vater zu dem Knaben.
dass die Dummen glücklich sind
und die Schlauen Depressionen haben.”
“I would not have gotten anywhere near my accomplishments today without the books I pirated. I can’t afford them!”
Anonymous (via)
“Parfümiertes Klopapier, das ist als hätte jemand in einen Wagon voll Zuckerwatte geschissen”
Unter einem nachtblauen Himmel rast ein grellrot lackierter Bus pfeilschnell durch die Straßen. In dem schwach erleuchteten Bus sitzen nur zwei Gäste. Er hält nicht mehr an. Für die Menschenmenge an den belebten Plätzen der Stadt. Die beiden schaukeln im Rhythmus der befreiten Bahn. Nur helle Haut schimmert durch die Fenster. Auf und ab. Später sagt die Mutter zu ihrer Tochter: “Ich habe Dich gesehen!” - Ohne die Betaversionen des Abschieds überhaupt zu erahnen.
Warum die Kinder “heutzutage” so “böse” sind? Und asozial? Und schwierig? Ja, warum nur…
Sie spiegeln unere eigene Ironie, unserern Zynismus und andere Erwachsenengefühle wider, die wir angesammelt und auf sie geladen haben, weil wir dachten, Kinder gleichwertig zu behandeln, bedeute, sie mit unserer Welt einzuvernehmen.
Da schenken wir ihnen rosa Plastikküchen, lächeln dabei milde, lassen scheinheilig andere Erwachsene fragen, “was man jetzt zu der Tante sagt” (nämlich “Danke”, du Balg!) und denken heimlich: “Du wirst auch noch dahinterkommen!”
Ein Tag am Meer. Den Wellen entgegen. Nackt. Gänsehaut. Kinderübermut. Toben. Spielen. Schreien. Lachen. Überwältigt werden. Keine Luft mehr kriegen. Immer weiter. Getragen werden. Nur der Himmel und der tiefe, undurchsichtige Meeresgrund. Die Arme unter dem Kopf verschränkt. Schweben. Gottvertrauen. Dann an Land gespült werden. Ermattet. Hungrig. Im warmen Sand liegen. Salz auf der Haut. Salz im Haar. Mit den Händen den Sand durchfurchen. Der Sand klebt, dann rinnt er durch die Finger. Fassungslos. Glücklich. Ein Tag am Meer. Ein Tag in Freiheit.
The first rule of Ghostbusters is, you do not talk about Ghostbusters.Tyler Venkman
Vor Kurzem habe ich etwas Seltsames gelesen. Männer würden sich beim Sex (mit Frauen) als Dienstleister fühlen. Und es ging nicht ums Sexbiz, sondern um private Paarbeziehungen. Da pack ich ein. Wie kommt jemand dazu, so etwas grausam Dämliches und Schreckliches zu schreiben? Das darf ja wohl nicht wahr sein! Und sollte da was dran sein, kann es sich doch nur um eine Verwechslung bzw. um experimentell-sportliche Übungen unter Jäger(inne)n und Sammler(inne)n handeln, oder? ;-)
Margot Käßmann ist zurückgetreten. Hatte sie die Wahl? Scheiß selbstgerechte Doppelmoral unserer Mediengesellschaft. Frau, Bischöfin. Alles klar. Am schlimmsten sind noch die Bewertungen der Rücktrittsentscheidung seitens der Medien, die die öffentliche Meinung in vorauseilendem Gehorsam beeinflussen und moralinsauer bedienen. Erst jubeln sie das Thema hoch, erzeugen und verstärken den Druck, und dann schwingen sie sich noch dazu auf, den Rücktritt zu bewerten und teils anerkennende Kommentare abzugeben.
Den Überblick über den (Online-)Medienhype vermittelt news.google.de.
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