“Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit, auf die sie sich versteht.
Was könnte verhängnisvoller sein”
Hannah Arendt (1958)
Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
“Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit, auf die sie sich versteht.
Was könnte verhängnisvoller sein”
Hannah Arendt (1958)
(via)
“Das besonders perfide an der aktuellen Diskussion, die von Westerwelle angestossen worden ist, liegt doch darin, dass hier [..] die Ärmeren gegen die Ärmsten instrumentalisiert werden.”
“Warum ich hier noch einmal das Wort ergreife, ist die Normalität mit der man das von der Kirche erwartet. Wären solche Fälle von Kindesmissbrauch in einer Einrichtung der Scientologen passiert … ich wäre mir sicher, dass noch heute deren Büros in Flammen stünden und morgen ein Gesetz zum Verbot erlassen würde. Aber von der christlichen Kirche ist man das ja schon gewohnt. Das sind halt die notgeilen alten Säcke, die seit 2000 Jahren auf kleine Jungs stehen. Das war schon immer so. Kein Grund zur Aufregung.”
Vom Wesen der Kirche bei anmutunddemut.de
“Einsam, unsicher, depressiv - Männer leiden still. ‘Die Praxen sind voll von emotionalen Analphabeten’, sagt Psychoanalytiker Matthias Franz.”
Mit einem weiblichen Augenzwinkern empfohlen: In einem Interview auf heute.de erzählt der Wissenschaftler, was den Männern fehlt - und wie man ihnen helfen kann.
Weil der Mensch ein Mensch ist
drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern
er will unter sich keine Sklaven sehen
und über sich kein Herrn
Weiterlesen "Weil der Mensch ein Mensch ist"
“Diese kaum verhohlene Ablehnung der Schwächsten der Gesellschaft, diese Reduzierung ihrer Lebensumstände ist auf eine Art erbärmlich, die in ihrer Selbstgerechtigkeit und Arroganz derart unerträglich ist, dass einem beinah die Worte fehlen.
Beinah.”
Frédéric Valin hat einen für Spreeblick außergwöhnlichen sozialkritischen Beitrag geschrieben, der keine weltbewegenden Neuigkeiten aufdeckt, aber noch einmal gut die Situation auf den Punkt bringt. Es wird Zeit, dass diese Kritik nicht mehr eine Minderheitenmeinung von langhaarigen linken Weltverbesserern ist, sondern in den Mainstream getragen wird. Immer mehr Menschen machen schreckliche Erfahrungen in ihrem eigenen persönlichen Umfeld. Immer mehr Menschen reden über das Thema.
Tragt die Botschaft weiter.
Eine herrliche verfremdete Werbekampagne macht grade die Runde, die schön zeigt wohin die Arbeitsmarktpolitik der CDU/FDP führen wird:
Das Interessante an der Macht ist nicht, wie man sie bekommt, sondern wie man sie vermeidet.
Anarchie ist keineswegs Chaos, sondern Ordnung ohne Herrschaft.
Und damit die höchste Form der Ordnung überhaupt.