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Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
“Diese Krise, das spüren wir jetzt, ist auf Dauer angelegt. Wir haben das Vertrauen in den Normalzustand verloren. Der Notfall ist der neue Normalzustand. Da gleicht die Wirtschaftskrise dem Krieg gegen den Terror: Wir glauben nicht mehr an ein Ende.”
Unter www.financial-crimes.net findet sich aktuell eine deutsche Ausgabe der Financial Crimes, die aus auch gedruckt gibt (z.B. als Beilage zur TAZ).
Natürlich gibt es auch eine Facebook-Fanpage zum Projekt und weitere Informationen der Initiatoren bei Attac.
Gefunden via Spreeblick.
„Mir kommt es so vor, als würde ganz Deutschland auf dem Klo sitzen und stöhnen. Man weiß genau, was passieren muss, damit es endlich mal weitergehen kann, aber der Deutsche sitzt da und schimpft, dass kein Klopapier da ist und er deshalb nicht kann. So ist Deutschland.“
“Wenn Sie zweimal im Monat mit Ihrer Frau in die hochsubventionierte Oper gehen, erhalten Sie von der Gemeinschaft höhere Transferleistungen als die meisten Hartz-IV-Empfänger.”
Götz Werner (via)
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“Das besonders perfide an der aktuellen Diskussion, die von Westerwelle angestossen worden ist, liegt doch darin, dass hier [..] die Ärmeren gegen die Ärmsten instrumentalisiert werden.”

| Offene Arbeitsstellen | 570 000 |
| Arbeitslose | 3 267 907 |
So leicht zeigt onli blogging, dass die ganze Schmarotzer Diskussion an der Realität vorbei geführt wird. Fördern und fordern schön und gut, aber wo keine Jobs sind kann sich ein Arbeitsloser so viel bewerben, wie er will. Das Problem geht nicht weg, wenn wir die Leute noch mehr unter Druck setzen.
Dazu kommt, dass die Arbeitslosenstatistik bekannter Weise starkt geschönt ist. Seht den Tatsachen ins Auge: Es wird nie wieder Vollbeschäftigung geben. Wir brauchen stattdessen ein auf Dauer tragbares Sozialsystem.
Margot Käßmann ist zurückgetreten. Hatte sie die Wahl? Scheiß selbstgerechte Doppelmoral unserer Mediengesellschaft. Frau, Bischöfin. Alles klar. Am schlimmsten sind noch die Bewertungen der Rücktrittsentscheidung seitens der Medien, die die öffentliche Meinung in vorauseilendem Gehorsam beeinflussen und moralinsauer bedienen. Erst jubeln sie das Thema hoch, erzeugen und verstärken den Druck, und dann schwingen sie sich noch dazu auf, den Rücktritt zu bewerten und teils anerkennende Kommentare abzugeben.
Den Überblick über den (Online-)Medienhype vermittelt news.google.de.
“Dieser Satz ist eine typische Lüge aus dem neoliberalen Dreck. Denn es sind die Neoliberalen die die Löhne einer Friseuse auf 3 Euro gedrückt haben und ein Zimmermädchen bei 4 Euro verhungern lassen. Die Hoteliers von denen sich Westerwelle und seine verkommene FDP kaufen ließen, verdienen daran, dass die Löhne gedrückt werden.”
von Jochen Hoff