Die wahre Demokratie ist der Schutz von Minderheiten
unter der Obhut der Mehrheit.
Was wir heute erleben ist die Diktatur der Mehrheit.
Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
Die wahre Demokratie ist der Schutz von Minderheiten
unter der Obhut der Mehrheit.
Was wir heute erleben ist die Diktatur der Mehrheit.
“Einsam, unsicher, depressiv - Männer leiden still. ‘Die Praxen sind voll von emotionalen Analphabeten’, sagt Psychoanalytiker Matthias Franz.”
Mit einem weiblichen Augenzwinkern empfohlen: In einem Interview auf heute.de erzählt der Wissenschaftler, was den Männern fehlt - und wie man ihnen helfen kann.
“Dieser Satz ist eine typische Lüge aus dem neoliberalen Dreck. Denn es sind die Neoliberalen die die Löhne einer Friseuse auf 3 Euro gedrückt haben und ein Zimmermädchen bei 4 Euro verhungern lassen. Die Hoteliers von denen sich Westerwelle und seine verkommene FDP kaufen ließen, verdienen daran, dass die Löhne gedrückt werden.”
von Jochen Hoff
Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
Und das mehrmals zerstörte Babylon -
Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?
Wohin gingen an dem Abend, wo die die Chinesische Mauer fertig war
Die Maurer? Das große Rom
Ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie? Über wen
Triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz
Nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis
Brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang
Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.» Weiterlesen
„Ach“, sagte die Maus, „die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.“
— „Du mußt nur die Laufrichtung ändern“, sagte die Katze und fraß sie.
Franz Kafka - Kleine Fabel
Weil der Mensch ein Mensch ist
drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern
er will unter sich keine Sklaven sehen
und über sich kein Herrn
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The most thoroughly and relentlessly Damned, banned, excluded, condemned, forbidden, ostracized, ignored, suppressed, repressed, robbed, brutalized and defamed of all Damned Things is the individual human being. The social engineers, statisticians, psychologists, sociologists, market researchers, landlords, bureaucrats, captains of industry, bankers, governors, commissars, kings and presidents are perpetually forcing this Damned Thing into carefully prepared blueprints and perpetually irritated that the Damned Thing will not fit into the slot assigned to it.
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Könnte ein Buch bessser beginnen? Ein Buch, dessen Protagonist Lektor in einem kleinen Verlag ist und dessen Manuskripte mit ihm reden?
Dieser geniale Anfang stammt von Stefano Benni und leitet einen surrealistischen Roman ein, der nicht einfach greifbar ist. Es ist eine Satire über die italienische Gesellschaft, über Korrutpion und Ungerechtigkeit. Es ist die Geschichte eines Mannes, der an seinem Job verzweifelt, ihn aber liebt, ohne Aussicht jemals davon leben zu können. Aber vor allem ist es eine Geschichte über eine Freundschaft jenseits aller Normen.
“Diese kaum verhohlene Ablehnung der Schwächsten der Gesellschaft, diese Reduzierung ihrer Lebensumstände ist auf eine Art erbärmlich, die in ihrer Selbstgerechtigkeit und Arroganz derart unerträglich ist, dass einem beinah die Worte fehlen.
Beinah.”
Frédéric Valin hat einen für Spreeblick außergwöhnlichen sozialkritischen Beitrag geschrieben, der keine weltbewegenden Neuigkeiten aufdeckt, aber noch einmal gut die Situation auf den Punkt bringt. Es wird Zeit, dass diese Kritik nicht mehr eine Minderheitenmeinung von langhaarigen linken Weltverbesserern ist, sondern in den Mainstream getragen wird. Immer mehr Menschen machen schreckliche Erfahrungen in ihrem eigenen persönlichen Umfeld. Immer mehr Menschen reden über das Thema.
Tragt die Botschaft weiter.
Always remember that you are unique. Just like everybody else.
— despair.com