“I Don’t Want I Want” by Marte Kiessling. (via)
Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie
und so Zeug halt
“I Don’t Want I Want” by Marte Kiessling. (via)
“Sein Tod hat alles verändert. Die Lebensfreude, die Unbeschwertheit von früher sind weg. Ich muss jeden Tag neu mit den Gedanken an diesen Tod aufstehen und zu Bett gehen. Es heißt, das Leben gehe weiter. Aber das stimmt nicht. Man tut nur so, als ginge es weiter. In Wahrheit kreist es um sich selbst und den immer gleichen Moment.”
Martin Suter über den Tod seines Sohnes. Nachzulesen auf Spiegel online.
Wie Champagner
der tausend Bläschen
zum Leben streben
und glitzernd in der Sonne
genossen werden.
“Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Tages eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu nehmen.”
Mehr soll hier nicht verraten werden, eine Inhaltsangabe findet sich schließlich leicht.
Das Buch ist ein echter Pageturner. Warum ist es so bemerkenswert und lesenswert?
„In den Flüssen nördlich der Zukunft
werf ich das Netz aus, das du
zögernd beschwerst
mit von Steinen geschriebenen Schatten.“
Paul Celan
“… als ob man mit einem Goldbarren, der in Zitronenscheiben gehüllt ist, das Gehirn aus dem Kopf gedroschen bekommt”
Douglas Adams

Mit verzerrten Gitarren, stampfendem Beat und vor allem LAUT stand Jochen Distelmeyer auf der Bühne des Karlstorbahnhof in Heidelberg. Das ganze Konzert kam deutlich lauter und dreckiger rüber, als das zugehörige Album. Wirklich Eindruck auf mich gemacht hat aber weniger die Show, sondern vor allem das Publikum.
“Weshalb es zu Ende ging, hatte er nie richtig begriffen. Ein Streit, eine kleine Abnutzungserscheinung, ein Fall von grundloser Eifersucht, er konnte es beim besten Willen nicht rekonstruieren. Aber er war sich sicher, dass sie heute noch zusammen wären, wenn er damals eine - eine einzige - Silbe herausgebracht hätte.
Es gibt viele Gründe dafür, nachhaltig und unabhängig leben zu wollen. Gutes Essen aus eigenem Anbau, alternative Lebenskonzepte, Krisensicherheit in Zeiten von Peak-Oil und Finanzkrise, ökologisches Bewusstsein, oder einfach die Sehnsucht nach dem Landleben. Nachhaltiger zu leben kann dabei viele Ausprägungen haben. Vom Plusenergiehaus über den eigenen Kräutergarten bis zur kompletten Selbstversorgung auf dem Bauernhof können die Konzepte variieren. Dementsprechend decken die fünf ausgewählten Bücher eine große Spanne ab und gehen das Thema von teils ganz unterschiedlichen Richtungen an.
the market goes up and then it goes down
when there is more greed than fear it goes up
when there is more fear than greed it goes down
(via)
“Seit 1991 ist in Deutschland die Zahl der jährlich geleisteten Arbeitsstunden von 17 auf rund 11 Milliarden gesunken. Damit ist ein großer Teil der Erwerbsarbeit weggebrochen. Und zwar nicht etwa, weil Deutschland den Standortwettbewerb verloren hätte. Im Gegenteil: Ohne die seit 1991 aufgelaufenen riesigen Exportüberschüsse wären die Verluste noch höher. Der Grund für diesen dramatischen Rückgang liegt in der weiter steigenden Produktivität. Dieser Trend wird sich fortsetzen”
Werner Vontobel - Freitag - Es ist die Nachfrage, stupid!
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