…ist noch lange nicht in Sicht.
Ein Tag, eine Woche ohne grossen Crash, schon ist die Erleichterung gross. Die meisten Menschen denken nicht mehr aktiv an die “Finanzkrise”. Sie leben einfach weiter. So wie bei jeder anderen Kriese auch. Man hat ja auch keinen direkten Einfluß, nicht wahr?
Aber nur sehr naive Menschen denken, dass die Politik das Dicke Ende abwenden kann. Im Moment wird verschleiert und verzögert, was das Zeug hält. Eine echte Reform, ein echtes Überdenken suche ich bis jetzt vergebens. Dabei drängt sich das strukturelle Problem grade zu auf. Und bei einem strukturellen Problem hilft nur das ändern der Struktur.
Detailierte Analysen möchte ich mir hier sparen, aber auf ein paar sehr interessante Quellen verweisen:
Die deutsche Politik rettet die Banken mit viel Geld und wenig Verstand
“Die vier ehemals großen Geschäftsbanken Deutschlands sind heute an der Börse zusammen rund 16 Mrd. Euro wert – rund ein Drittel des amerikanischen Medienkonzerns Walt Disney.”
“Nein, selbst wenn man wollte, könnte man die Aktionäre der Deutschen Bank gar nicht enteignen. Man kann nämlich nur etwas enteignen, was auch einen Wert hat.”
Veröffentlicht der Spiegelfechter in einer Zusammenfassung eines Arikels bei Telepolis: Von bösen Banken und Finanzjongleuren. Außerdem gibt es dort noch einen achtteiligen Artikel: Unter Bankstern. Auch die Nachdenkseiten haben einige Artikel zu dem Thema, z.B. Über das Zusammenspiel von Medien, Finanzwirtschaft und Politik.