Die Wochenzeitung “Freitag” wird ihren Internetauftritt und auch ihre Printzeitung relaunchen. Das ist dann wohl die erste grössere Änderung die Jakob Augstein bei seinem neuen Kind durchführt. Vor allem sollen Web und Print “eng verzahnt” werden. Auch Faz.net berichtet, mit der leicht zynischen Bildunterschrift “Die Leserschaft der Wochenzeitung »Freitag« ist Marketing gegenüber wenig aufgeschlossen”. Dummerweise hat die Webseite der Freitag auch seit kurzem eine extrem nervige Uhrenwerbung als Layover auf der Seite. Aber irgendwie muss sie ja refinanziert werden. 
Ich möchte die Gelegenheit nutzen um noch einmal auf zwei absolute geniale Dinge des Freitag hinzuweisen.
Zum einen gibt es die komplette Zeitung als e-paper, komplett kostenlos, online, genau so wie sie auch im Laden ist. Grade für eine linke Zeitung finde ich das absolut passend. Ich würde mir die Zeitung auch seltener kaufen, wenn ich nicht durch das e-paper den Kontakt halten würde. Eine unglaubliche Recherchemöglichkeit ergibt sich im Zusammenspiel mit Google und einer Suche nach PDFs auf Freitag.de. Schon hat man Archiv von Faksimile Zeitungen im Zugriff. So findet man zum Beispiel auch schnell alle Ausgaben zur Finanzkrise.
Eine andere geniale Sache ist das “Archiv”. Auch hier findet man einen Haufen Freitag-Texte online, allerdings direkt als HTML, dafür soweit ich das sehen kann ohne Bilder.
Hoffen wir, dass beides nach dem Relaunch noch vorhanden sein wird, ansonsten ist JETZT noch die Gelegenheit die gesamten PDFs per wget zu saugen und zu archivieren.
Nachtrag 30.01.2009 weitere Blogbeiträge zum Thema:
- „Der Freitag” - auf zu neuen Ufern sehr ausführlich bei Spiegelfechter
- Man kann ihn mögen… beVon Mir Nix & Dir Nix
- Freitag in acht Tagen bei Nightline
- Fixmbr malt den Teufel an die Wand