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	<title>Netzhæuter &#187; jesus</title>
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	<description>Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie und so Zeug halt</description>
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		<title>zur Abwechslung mal nett zueinander</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 11:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[douglas adams]]></category>
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		<description><![CDATA[Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch es doch wäre, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, kam ein Mädchen, das ganz allein in einem kleinen Café in Rickmansworth saß, plötzlich dahinter, wie die Welt gut und glücklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und eines Donnerstags dann, fast zweitausend Jahre nachdem ein Mann an einen Baumstamm genagelt worden war, weil er gesagt hatte, wie phantastisch es doch wäre, wenn die Leute zur Abwechslung mal nett zueinander wären, kam ein Mädchen, das ganz allein in einem kleinen Café in Rickmansworth saß, plötzlich dahinter, wie die Welt gut und glücklich gemacht werden&nbsp;könne.</p>
<p>Diesmal war alles richtig, es würde funktionieren, und niemand würde dafür an irgendwas genagelt&nbsp;werden.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">Douglas Adams - Per Anhalter durch die&nbsp;Galaxis</p>
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		<title>Frohe Weihnachten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 11:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrachtungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ca. 2000 Jahren wurde ein Mann geboren, der später an ein Stück Holz genagelt wurde weil er sagte, wie schön es wäre wenn alle Menschen nett zueinander&#160;wären. Noch heute, 2000 Jahre später feiern wir diesen Tag, als ein bedeutendes Ereignis. Ich will jetzt gar nicht davon reden, wie wir den Tag feiern und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Vor ca. 2000 Jahren wurde ein Mann geboren, der später an ein Stück Holz genagelt wurde weil er sagte, wie schön es wäre wenn alle Menschen nett zueinander&nbsp;wären.</h2>
<p>Noch heute, 2000 Jahre später feiern wir diesen Tag, als ein bedeutendes Ereignis. Ich will jetzt gar nicht davon reden, wie wir den Tag feiern und die kapitalistische Verwertungsmaschine mal ganz beiseite&nbsp;lassen.</p>
<p>Aber mal ganz ehrlich: Das ist 2000 Jahre her. Gab es in der zwischenzeit nicht vielleicht auch andere Menschen, die etwas intelligentes gesagt haben? Gab es wirklich in 2000 Jahren niemand anders, der sagte: &#8220;Seid doch mal einfach alle nett zueinander.&#8221;? Und was ist aus seiner Botschaft geworden, in der Zeit? Stille Post ist ein Witz&nbsp;dagegen.</p>
<p>Wie wäre es also damit, wenn wir mal einen kurzen Moment inne halten, die Person ignorieren (sorry Jesus, aber du bist mir echt egal) und überlegen: Was wäre unsere Botschaft? Was wollen wir den nächsten 2000 Jahren sagen? Welche Vision für eine bessere Welt haben&nbsp;wir?</p>
<p>Und wenn wir schon dabei sind, können wir auch mal eben 2000 Jahre nachholen und einfach mal nett zueinander sein. Alle bitte herkommen zum Gruppenknuddeln&nbsp;*drück*.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Selber denken oder denken lassen?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 09:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>motelsaigon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Trittbrettfahrer geistiger Führung leben bequemer. Judith von Halle über geistige&#160;Führung Über geistige Führung in der Gegenwart sollte Judith von Halle in der Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogik&#160;sprechen. Genauso mysteriös wie der Titel des Vortrages ist allerdings die Rednerin selbst: Diese ist vor allem als Stigmatisierte bekannt, die Anspruch auf „unmittelbares Miterleben der historischen Ereignisse der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Trittbrettfahrer geistiger Führung leben bequemer. <br />
 Judith von Halle über geistige&nbsp;Führung</h2>
<h3><img class="alignright size-full wp-image-1108" style="margin-left: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Judith von Halle - Vortrag über geistige Führung in der Gegenwart" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/10/judith-von-halle11.jpg" alt="judith-von-halle1" width="200" height="279" /></h3>
<p>Über geistige Führung in der Gegenwart sollte Judith von Halle in der <a href="http://www.freie-hochschule-mannheim.de">Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogik</a>&nbsp;sprechen.</p>
<p>Genauso mysteriös wie der Titel des Vortrages ist allerdings die Rednerin selbst:<br />
 Diese ist vor allem als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stigmatisation">Stigmatisierte</a> bekannt, die Anspruch auf „<a href="http://www.freie-vereinigung.de/buecher.html">unmittelbares Miterleben der historischen Ereignisse der Zeitenwende</a>“ – sprich: authentischen Zugang zu den historischen Ereignissen um Jesus Christus – erhebt. In ihren Büchern beschreibt sie auf diese Weise detailliert Vorgänge aus dem Leben Jesu Christi und legt biblische Inhalte dementsprechend aus.<br />
 Bedenkt man zusätzlich die Behauptung, sie ernähre sich seit Jahren ausschließlich von Licht, entsteht die ein oder andere Frage.<span id="more-1089"></span></p>
<p>Wer diese Fragen mit zum Vortrag nahm, musste sie und viele weitere wieder mit nach Hause tragen. Erläuterte Judith von Halle zunächst noch anschaulich, was unter der Fragestellung nach geistiger Führung zu verstehen sei, drifteten die Ausführungen bald in Kuriositäten ab, die sich auch mit geistiger Schau nur schwer erklären&nbsp;lassen.</p>
<p>Eine weltfremde Spinnerin sieht jedoch anders aus: Sympathisch wirkte Judith von Halle, die eigentlich Architektin ist. Statt einer schwebenden Lichtgestalt stand da ein zierliches Persönchen mit warmherziger Ausstrahlung und lachenden Augen auf der&nbsp;Bühne.</p>
<p>Nur die unauffälligen Verbände an beiden Händen gaben dem Eingeweihten Hinweis auf ihre parasinnlichen Aktivitäten. Umso mehr verwirrte das, womit diese scheinbar fest im Leben stehende Frau den Zuhörer wieder nach Hause&nbsp;schickte.</p>
<p>Geistige Führung als Anfrage an das heutige Zeitalter und an den Einzelnen vor dem Hintergrund spiritueller und ganzheitlicher Entwicklung – damit hatte sie zunächst eine interessante Frage umrissen, die nicht nur Anthroposophen&nbsp;bewegt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1113" title="Judith von Halle in der Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogik" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/10/judith-von-halle2.JPG" alt="judith-von-halle2" width="448" height="301" /></p>
<p>Doch dann wurden sehr verkürzt die abenteuerlichsten Thesen aufgetischt. So verkündete Judith von Halle frei heraus, Aids sei durch den Glauben der Menschen, sie stammten vom Affen ab, entstanden. Auch Demenz sei ein Zeichen eines fehlgeleiteten Zeitgeistes und ausschließlich darauf zu begründen. Es folgten zahlreiche moralische Appelle, die zumindest erläuterungswürdig&nbsp;erschienen.</p>
<p>Wer da im größtenteils Ü-60-Publikum ans Rebellieren – oder zumindest die kritische Nachfrage – dachte, wurde jedoch gleich ausgebremst. Nachdem von Halle Christus als den wahren und einzigen Grund einer Ich-Entwicklung überhaupt identifiziert hatte, verschwand sie flugs von der Bühne. Christus, der einzige Grund für die Blutvererbung des jüdischen Volkes, habe ein völlig neues Bewusstsein etabliert, da erst durch ihn ein Individualitätsverständnis überhaupt angestoßen worden sei, so von Halle. Damit arbeitete sie Christus als den Schlüssel zu geistiger Entwicklung und Führung des individuellen Ichs&nbsp;heraus.</p>
<p>Dass sie selbst augenzwinkernd bemerkte, etwas „predigtmäßig“ rüber zu kommen, traf allerdings genau den Punkt. Ihr dezidiert christlicher Blickwinkel ist ja nun keine Überraschung. Wer sonntags in die Kirche geht, erwartet schließlich auch keine Physikvorlesung. Trotzdem wäre etwas weniger „Predigt“ und mehr Gespräch sicher bereichernd gewesen und der eigentlichen Frage nur gerecht geworden. Immerhin sollte geistige Entwicklung nicht etwas sein, das man vorgesetzt bekommt, sondern an dem man selbsttätig&nbsp;arbeitet.</p>
<p>Die einzige Anmerkung lieferte kurz und knapp Benedictus Hardorp von der Anthroposophischen Gesellschaft Mannheim und Anhänger von Halles: „Dem ist nichts hinzuzufügen“. Dann war die Vorstellung vorbei. Keine Diskussion, Nachfragen,&nbsp;Anmerkungen.</p>
<p>An mangelndem Interesse des Publikums kann das eigentlich nicht gelegen haben. Bereits Wochen vorher waren die Karten ausverkauft, einige Zuhörer über hundert Kilometer weit angereist, um zu hören, was Judith von Halle zu sagen&nbsp;hatte.</p>
<p>Oder wurde durch die Abwesenheit eines Diskurses letztlich nur eine passive Sinnsuche entlarvt, die dankbar für jede geistige Mitfahrgelegenheit ist? Die charismatische Ausstrahlung einer, die sich mit spirituellen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigt, kann die eigene Auseinandersetzung eben nicht ersetzen. Und sich aus romantischer Bewunderung jede noch so gewagte These vorsetzen zu lassen, zeugt wenig von geistiger Autonomie. Dann jedenfalls hätte Judith von Halle gut daran getan, sich schnell zu entfernen. Dass sie selbst sich auf die Suche gemacht hat, leuchtet jenseits jeder Kritik ein. Bleibt nur zu hoffen, dass das auch für die Zuhörer&nbsp;gilt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Weitere&nbsp;Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,568508,00.html">Vier Jahre Nulldiät</a> - Artikel im&nbsp;Spiegel</li>
</ul>
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<h1><a title="Vier Jahre Nulldiät – Christlicher Eifer oder Heimsuchung?" rel="bookmark" href="http://blog.birni.eu/2008/08/03/vier-jahre-nulldiaet-christlicher-eifer-oder-heimsuchung/">Christlicher Eifer oder&nbsp;Heimsuchung?</a></h1>
</div>
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		<title>Evolution!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 10:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt! Charles Darwin veröffentlichte vor 150 Jahren sein Buch »über die Entstehung der Arten« und legte damit den Grundstein der modernen Evolutionstheorie, die bis heute unser Weltbild&#160;revolutioniert.&#8221; http://www.darwin-jahr.de/e-day und bei Spiegel.de   Es ist wirklich schade, dass Menschen an intelligent design glauben und einen heiligen Kampf gegen die Evolutionstheorie führen. Sie hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/wbIa9fZuTFA&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wbIa9fZuTFA&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object>
</p>
<blockquote><p style="text-align: left;"><span class="dquo">&#8220;</span>Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt!<br />
Charles Darwin veröffentlichte vor 150 Jahren sein Buch »über die Entstehung der Arten« und legte damit den Grundstein der modernen Evolutionstheorie, die bis heute unser Weltbild&nbsp;revolutioniert.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.darwin-jahr.de/e-day">http://www.darwin-jahr.de/e-day</a> und bei <a href="http://www.darwin-jahr.de/e-day">Spiegel.de<br />
</a></p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">Es ist wirklich schade, dass Menschen an intelligent design glauben und einen heiligen Kampf gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evolutionstheorie">Evolutionstheorie</a> führen. Sie hat doch schon im Namen, dass sie eine &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie">Theorie</a>&#8221; ist! Aber im Moment auf jeden Fall die plausibelste. Das Problem ist, dass die sogenannten Christen sie nicht im Detail begreifen. Christus würde sich am Kreuz umdrehen, wenn er wüsste was aus seinen Lehren gemacht&nbsp;wurde&#8230;</p>
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