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	<title>Netzhæuter &#187; lesenswert</title>
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	<description>Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie und so Zeug halt</description>
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		<title>&#8220;Luft und Liebe&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 20:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Roman &#8220;Luft und Liebe&#8221; von Anne Weber erzählt eine so banale wie alte Geschichte über Liebe und Verrat. Was ist Liebe? Ein Produkt der persönlichen Disposition und der Fähigkeit zur Sehnsucht und Phantasie. Wer liebt wen? Da fängt es an, interessant zu werden. Ein Bild, das sich jemand von jemandem macht. Ein Bild, das jemand für jemanden in die Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Roman <a href="http://www.fischerverlage.de/microsite/autor/anneweber/home">&#8220;Luft und Liebe&#8221; von Anne Weber</a> erzählt eine so banale wie alte Geschichte über Liebe und Verrat. Was ist Liebe? Ein Produkt der persönlichen Disposition und der Fähigkeit zur Sehnsucht und Phantasie. Wer liebt wen? Da fängt es an, interessant zu werden. Ein Bild, das sich jemand von jemandem macht. Ein Bild, das jemand für jemanden in die Welt setzt und kultiviert. Obsession auf der einen, Kalkül auf der anderen&nbsp;Seite.</p>
<p>Wirklich bemerkenswert und neuartig an dem Roman ist jedoch die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird. Nur bin ich wahrscheinlich eine undankbare Leserin: Was mich anfangs überrascht und beeindruckt hat, verbrauchte sich leider im Laufe der Lektüre als absehbar und fast ein bisschen penetrant. Wie eine durchschaute Erzählmasche. - Fest steht: &#8220;Luft und Liebe&#8221; ist nominiert für den <a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/LeMMon/plb_web_ger.nsf/frames?OpenPage&amp;Code=0x00x20x">Preis der Leipziger Buchmesse&nbsp;2010</a>. </p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Zusammen ist man weniger allein</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 17:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anna Gavaldas Roman &#8220;Zusammen ist man weniger allein&#8221; - die Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel &#8221;Ensemble, c&#8217;est tout&#8221; -  war schon ein Geschenk. Die wunderbar herzerwärmende und auch komische Geschichte von Philibert, Camille, Franck und Paulette ist einfach&#160;lesenswert. Sicher bietet das Buch im Überfluss den Stoff für eine Verfilmung - nicht zuletzt Paris als Schauplatz und die Vorlage für einen klasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anna Gavaldas Roman <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-20612-0">&#8220;Zusammen ist man weniger allein&#8221;</a> - die Originalausgabe erschien 2004 unter dem Titel &#8221;Ensemble, c&#8217;est tout&#8221; -  war schon ein Geschenk. Die wunderbar herzerwärmende und auch komische Geschichte von Philibert, Camille, Franck und Paulette ist einfach&nbsp;lesenswert.</p>
<p>Sicher bietet das Buch im Überfluss den Stoff für eine Verfilmung - nicht zuletzt Paris als Schauplatz und die Vorlage für einen klasse Soundtrack. Doch wie groß und angenehm war dennoch die Überraschung, als ich heute unverhoffft den gleichnamigen <a href="http://www.zusammen-ist-man-weniger-allein.de/">Film</a> kennengelernt habe. Absolut sehenswert und wie gemacht für etwas trübe&nbsp;Februartage.</p>
<p>Jede Menge <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=Ensemble%2C+c%27est+tout&amp;search_type=&amp;aq=f">Soundtrack-Beispiele aus &#8220;Zusammen ist man weniger allein&#8221;</a> gibts auf&nbsp;YouTube.</p>
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		<title>Der schnellfüßige Achilles</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Der Mann mit den Büchern unter dem Arm ging aus dem Haus, und die Welt war nicht&#160;da.&#8221; Könnte ein Buch bessser beginnen? Ein Buch, dessen Protagonist Lektor in einem kleinen Verlag ist und dessen Manuskripte mit ihm&#160;reden? Dieser geniale Anfang stammt von Stefano Benni und leitet einen surrealistischen Roman ein, der nicht einfach greifbar ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span class="dquo">&#8220;</span>Der Mann mit den Büchern unter dem Arm ging aus dem Haus, <br />
und die Welt war nicht&nbsp;da.&#8221;</h2>
<p><img class="size-medium  wp-image-1694 alignright" title="Der schnellfüßige Achilles von Stefano Benni" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2010/02/der_schnellfüßige_Achilles_Stefano_Benni-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></p>
<p>Könnte ein Buch bessser beginnen? Ein Buch, dessen Protagonist Lektor in einem kleinen Verlag ist und dessen Manuskripte mit ihm&nbsp;reden?</p>
<p>Dieser geniale Anfang stammt von Stefano Benni und leitet einen surrealistischen Roman ein, der nicht einfach greifbar ist. Es ist eine Satire über die italienische Gesellschaft, über Korrutpion und Ungerechtigkeit. Es ist die Geschichte eines Mannes, der an seinem Job verzweifelt, ihn aber liebt, ohne Aussicht jemals davon leben zu können. Aber vor allem ist es eine Geschichte über eine Freundschaft jenseits aller Normen.<span id="more-1473"></span></p>
<blockquote><p><span class="dquo">&#8220;</span>Weißt du, was ein Freund ist? <br />
 Einer, der dich nicht wie einen Rosenkranz betrachtet, <br />
 an dem er seine Absolutionen abzählt,<br />
 sondern als etwas Kompliziertes und Schmerzvolles, <br />
 das gemeinsam mit dir geht,<br />
 etwas, das du nie bis auf den Grund verstehst und das dich&nbsp;durchdringt.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Achilles ist dieser Freund, welcher durch seine Behinderung das Haus nicht verlassen kann und so nur durch seine Phantasien lebt. Ulysses wird sein Draht zur Außenwelt, sie werden sich gegenseitige Inspiration. Was als einseitige E-Mail eines scheinbar Verrückten begann, wird zu einer besonderen Freundschaft, einer Symbiose, einem verträumten hin und her. Manche Passagen werden nur aus Achilles´ Sicht beschrieben, seine Vorstellungen von Ulysses Leben ersetzen die Wirklichkeit. Aber schon Ulysses erlebt seine Welt eher wie einen Traum, in dem Busse eigentlich Lindwürmer sind, die sich durch die Strassen schlängeln und seine Manuskripte mit ihm reden. Zusammen ergibt das Zeitweise einen echten Trip aus&nbsp;Bildern.</p>
<p>Sprachlich ist dieses Buch extrem pointiert und von einer bunten, faszinierenden Bildhaftigkeit geprägt. Es enthält deutlich weniger eine klare Aussage oder Moral als andere Bücher von Benni. Politik kommt nur am Rande in Nebenhandlungen&nbsp;vor.</p>
<p>Einen besonderen Bonuspunkt bekommt Stefano Benni für den Gastauftritt von Franz Kafka, während die Manuskripte mit Ulysses reden und jedes versucht, ihn von der eigenen Qualität zu&nbsp;überzeugen:</p>
<blockquote><p>»Interessiert Sie die Geschichte eines Mannes, der eines Morgens aufwacht und in einen Käfer verwandelt ist?« sagte eine kleine Stimme ganz unten im Brifeumschlag.<br />
 »Herr Kafka, wenigstens Sie sollten keine Witze machen«, stöhnte&nbsp;Ulysses.</p>
</blockquote>
<p>Fazit:&nbsp;Lesenswert.</p>
<h2>Weitere&nbsp;Quellen:</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.wagenbach.de/buecher/titel/478-Der_schnellfuessige_Achilles.html">Der schnellfüßige Achilles beim Verlag Klaus&nbsp;Wagenbach</a></li>
<li><a href="http://kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/612/">Bericht über Stefano Benni bei der&nbsp;lit.Cologne</a></li>
<li><a href="http://www.corinnahein.net/html/achilles.html">Rezension von Corinna&nbsp;Hein</a></li>
<li><a href="http://www.bookreporter.de/kritiken/2398-der-schnellfuessige-achilles">Rezension von Winfried&nbsp;Stanzick</a></li>
<li><a href="http://www.dieterwunderlich.de/Benni_Achilles.htm#com">Rezension von Dieter&nbsp;Wunderlich</a></li>
<li><a href="http://www.stefanobenni.it/">Offizielle Webseite von Stefano Benni</a>&nbsp;(italienisch)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefano_Benni">Wikipedia Artikel zu Stefano&nbsp;Benni</a></li>
</ul>
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		<title>&#8220;Lila, Lila&#8221; lesen!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 09:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sich für Literatur sehr interessiert und also mehr als gerne liest, wird ermessen können, was es bedeutet, eine ernste Leseblockade zu haben. Umso größer das Glück, endlich wieder zum Lesen verführt zu&#160;werden. Der Autor Martin Suter ist für mich ein solcher Glücksbringer. Nach &#8220;Der letzte Weynfeldt&#8221; ist &#8220;Lila, Lila&#8221; der zweite Roman von ihm, den ich mit Neugier und Genuss gelesen&#160;habe. Eine schön-traurige Liebesgeschichte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich für Literatur sehr interessiert und also mehr als gerne liest, wird ermessen können, was es bedeutet, eine ernste Leseblockade zu haben. Umso größer das Glück, endlich wieder zum Lesen verführt zu&nbsp;werden.</p>
<p>Der Autor Martin Suter ist für mich ein solcher Glücksbringer. Nach &#8220;Der letzte Weynfeldt&#8221; ist &#8220;Lila, Lila&#8221; der zweite Roman von ihm, den ich mit Neugier und Genuss gelesen&nbsp;habe.</p>
<p>Eine schön-traurige Liebesgeschichte, kunstvoll, ohne Klischees und einfach großartig erzählt. Gleichzeitig eine kennerhafte, fast satirische Darstellung des&nbsp;Literaturbetriebs.</p>
<p>Buchtipp: &#8220;Lila, Lila&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Suter">Martin&nbsp;Suter</a></p>
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		<title>baumhohe Gedanken</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 08:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[celan]]></category>
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		<category><![CDATA[paul celan]]></category>

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		<description><![CDATA[Fadensonnen über der grauschwarzen&#160;Ödnis. Ein baumhoher Gedanke greift sich den&#160;Lichtton: es sind noch Lieder zu singen jenseits der&#160;Menschen.   Paul Celan -&#160;&#8220;Fadensonnen&#8221;   Paul Celan wurde geboren am 23.11. 1920 und wäre heute 89 Jahre alt&#160;geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 60px;">Fadensonnen</p>
<p style="padding-left: 60px;">über der grauschwarzen&nbsp;Ödnis.</p>
<p style="padding-left: 60px;">Ein baumhoher Gedanke greift sich den&nbsp;Lichtton:</p>
<p style="padding-left: 60px;">es sind noch Lieder zu singen jenseits der&nbsp;Menschen.</p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: right;"> </p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: right;">Paul Celan -&nbsp;&#8220;Fadensonnen&#8221;</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;">Paul Celan wurde geboren am 23.11. 1920 und wäre heute 89 Jahre alt&nbsp;geworden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Der letzte Weynfeldt&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Romane]]></category>
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		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Tages eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu&#160;nehmen.&#8221; Mehr soll hier nicht verraten werden, eine Inhaltsangabe findet sich schließlich&#160;leicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dquo">&#8220;</span>Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle, großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte bei einem internationalen Auktionshaus, lebt in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum. Mit der Liebe hat er abgeschlossen. Bis ihn eines Tages eine jüngere Frau dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten - mit nach Hause zu&nbsp;nehmen.&#8221;</p>
<p>Mehr soll hier nicht verraten werden, eine Inhaltsangabe findet sich schließlich&nbsp;leicht.</p>
<p>Das Buch ist ein echter <a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/pageturner/">Pageturner.</a> Warum ist es so bemerkenswert und lesenswert?<span id="more-1366"></span></p>
<p>Das Buch erzählt vor allem von großer Einsamkeit, in der sich der durch und durch kultivierte Protagonist sogar würdevoll eingerichtet hat. Von seinen sogenannten Freunden lässt er sich ausnehmen, ohne das geringste Gefühl von Erniedrigung zu spüren oder gar mit seiner Situation zu hadern. Bis es zu einem offenen Verrat&nbsp;kommt.</p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Wer will schon Gewissheit, wenn es um die Frage Liebe oder Verrat&nbsp;geht?&#8221;</p>
<p>Adrian Weynfeldt weiß, was zu tun ist, und er wehrt sich auf seine Weise. Intelligent, unauffällig und zielsicher. Und er wird&nbsp;belohnt.</p>
<p>Und so kommt es, dass man sich nach der Lektüre dabei ertappt, den Titel als &#8220;Der große Weynfeldt&#8221; in Erinnerung zu&nbsp;behalten.</p>
<p>Nur die letzten Seiten überzeugen nicht ganz. Ansonsten ist das Buch nur&nbsp;empfehlenswert.</p>
<p>Abgesehen von der Geschichte und der brillanten Sprache besticht das Buch durch Einblicke in die Welt der Kunst und&nbsp;Kultur.</p>
<p>Genau genommen sollte man Bücher über Kunstgeschichte, Architektur und Möbeldesign in greifbarer Nähe haben, um sich den kulturellen Detailreichtum und die Eleganz dieser erzählten Welt vor Augen zu&nbsp;führen.</p>
<p>Das geht aber ganz sicher erst, wenn man das Buch ein zweites Mal liest. Beim ersten Mal möchte man nur wissen, wie es weitergeht und wie es&nbsp;endet.</p>
<p style="text-align: right;"><span class="dquo">&#8220;</span>Der letzte Weynfeldt&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Suter">Martin&nbsp;Suter</a></p>
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		<title>Lesetipp</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 18:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Weshalb es zu Ende ging, hatte er nie richtig begriffen. Ein Streit, eine kleine Abnutzungserscheinung, ein Fall von grundloser Eifersucht, er konnte es beim besten Willen nicht rekonstruieren. Aber er war sich sicher, dass sie heute noch zusammen wären, wenn er damals eine - eine einzige - Silbe herausgebracht hätte. Er hatte sprach- und tatenlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dquo">&#8220;</span>Weshalb es zu Ende ging, hatte er nie richtig begriffen. Ein Streit, eine kleine Abnutzungserscheinung, ein Fall von grundloser Eifersucht, er konnte es beim besten Willen nicht rekonstruieren. Aber er war sich sicher, dass sie heute noch zusammen wären, wenn er damals eine - eine einzige - Silbe herausgebracht hätte.<span id="more-1337"></span></p>
<p>Er hatte sprach- und tatenlos mit ansehen müssen, wie sie gegangen war. Nicht entschlossen oder wütend, sondern niedergeschlagen und zögerlich. Als wartete sie bis zum allerletzten Moment, dass er sie&nbsp;zurückhalte.</p>
<p>Sie hatte gesagt, sie werde ihre Sachen in ein paar Tagen abholen lassen. Als sie das nach einer Woche noch immer nicht getan hatte, schöpfte er wieder Hoffnung. Nach zehn Tagen rief er bei ihren Eltern an. Von ihnen erfuhr er, dass sie zwei Tage nach ihrem Weggang einen Autounfall hatte. Sie war noch an der Unfallstelle&nbsp;gestorben.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">Aus:  &#8221;Der letzte Weynfeldt&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Suter">Martin&nbsp;Suter</a></p>
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		<title>Vom Verschweigen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 08:01:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;In den Erinnerungen jedes Menschen gibt es Dinge, die er nicht allen mitteilt, höchstens seinen Freunden. Aber es gibt auch Dinge, die er nicht einmal den Freunden gesteht, sondern höchstens sich selbst und auch das nur unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Schließlich gibt es auch solche Dinge, die der Mensch sogar sich selbst zu gestehen fürchtet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span class="dquo">&#8220;</span>In den Erinnerungen jedes Menschen gibt es Dinge, die er nicht allen mitteilt, höchstens seinen Freunden. Aber es gibt auch Dinge, die er nicht einmal den Freunden gesteht, sondern höchstens sich selbst und auch das nur unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Schließlich gibt es auch solche Dinge, die der Mensch sogar sich selbst zu gestehen fürchtet, und solche Dinge sammeln sich bei jedem anständigen Menschen in ziemlicher Menge&nbsp;an.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><span class="dquo">&#8220;</span>Aufzeichnungen aus dem Kellerloch&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dostojewskij">Fjodor&nbsp;Dostojewskij</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fünf Instrumente der Unterdrückung</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 10:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[unterdrückung]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Jutta Ditfurth gibt es fünf bewährte Instrumente der&#160;Unterdrückung: Befriedung Propaganda Überwachung Repression Militarisierung Befriedung Hier führt Jutta Ditfurth Billigkonsum an, aber auch den Erhalt von Arbeitsplätzen zum (nur scheinbaren) Wohl der Arbeitnehmer. Ich sehe hier alles, was die Bevölkerung ruhig stellt (friedlich macht), indem man scheinbar etwas für das Wohl des Volkes&#160;tut. Propaganda Ablenkung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Jutta Ditfurth gibt es fünf bewährte Instrumente der&nbsp;Unterdrückung:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/09/CoverZeitdesZorns4192.gif"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-789" style="margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="Zeit des Zorns" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/09/CoverZeitdesZorns4192-93x150.gif" alt="Zeit des Zorns" width="93" height="150" /></a>Befriedung</li>
<li>Propaganda</li>
<li>Überwachung</li>
<li>Repression</li>
<li>Militarisierung</li>
</ol>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h2>Befriedung</h2>
<p>Hier führt Jutta Ditfurth Billigkonsum an, aber auch den Erhalt von Arbeitsplätzen zum (nur scheinbaren) Wohl der Arbeitnehmer. Ich sehe hier alles, was die Bevölkerung ruhig stellt (friedlich macht), indem man scheinbar etwas für das Wohl des Volkes&nbsp;tut.</p>
<h2>Propaganda</h2>
<p>Ablenkung und Täuschung. &#8220;Es gibt Tage, an denen kein Satz in den Nachrichten der sozialen Wirklichkeit angemessen ist.&#8221;  &#8220;Eher erfährt man etwas über ein Busunglück in Indien als über die Arbeitsbedingungen in Fabriken mit deutschem Eigentümer in China.&#8221; <span id="more-753"></span>Jede Form von Desinformation oder Kontrolle der Informationskanäle ist eine Art von&nbsp;Propaganda.</p>
<h2>Überwachung und&nbsp;Bespitzelung</h2>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Würden sämtliche antidemokratischen Möglichkeiten dieses Staates auf einmal und zur gleichen Zeit eingesetzt, lebten wir sichtbar in einer Diktatur.&#8221; Die Vorratsdatenspeicherung und der große Lauschangriff sind nur die Spitze des Eisbergs an Überwachungsmöglichkeiten, die inzwischen gegen jeden Bürger zur Verfügung stehen. Wir kommen mit der Berichterstattung über neue Überwachungsgesetze gar nicht mehr hinterher, so schnell werden sie&nbsp;erlassen.</p>
<h2>Repression</h2>
<p>Wer trotz des Drucks aufmuckt, wird bestraft. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältiger geworden. Neben den alten Methoden wie Gefägnisstrafen und Prügel gibt es Berufsverbote, psychische Bedrohung, Psychiatrisierung, Denunziation uvw. Dabei werden unterschiedliche Gruppen auf verschiedene Arten angegangen: Der Journalist wird anders bestraft als der Punk um die soziale Spaltung aufrecht zu&nbsp;erhalten.</p>
<h2>Milititarisierung</h2>
<p>Die ständigen Forderungen zum Einsatz der Bundeswehr im inneren sagen hier schon alles. Auch brutale Polizeieinsätze sprechen eine klare&nbsp;Sprache.</p>
<blockquote><p><br class="spacer_" /></p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Das Ausmaß, in dem diese fünf Instrumente der Unterdrückung in den vergangenen Jahren ausgeweitet wurden, verrät uns, dass Kapital und Staat Pläne haben, die solche verschiedenartigen Repressionen gegen kritische Bürger und die linke Opposition nötig&nbsp;machen.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">Jutta Ditfurth - Zeit des&nbsp;Zorns</p>
<p>Zeit des Zorns - Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft ist 2009 bei Droemer&nbsp;erschienen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Links und weitere&nbsp;Informationen:</strong></p>
<ul>
</ul>
<ul>
<li>offizielle Webseite von <a href="http://www.jutta-ditfurth.de/">Jutta&nbsp;Ditfurth</a></li>
<li><a href="http://www.jutta-ditfurth.de/Zeit-des-Zorns/ZeitdesZorns-Info.htm">Zeit des&nbsp;Zorns</a></li>
<li><a href="http://www.jutta-ditfurth.de/Zeit-des-Zorns/Presse/jungeWelt-Ditfurth-Zeit-des-Zorns-Abb-20090429.pdf">Leseprobe</a> (als Vorabdruck in der &#8220;jungen Welt&#8221;)&nbsp;[PDF]</li>
<li><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Zeit+des+Zorns.1317339.html">Zeit des Zorns beim Droemer Knaur&nbsp;Verlag</a></li>
<li><a href="http://blog.prinz.de/wahl09/2009/08/24/lesung-und-diskussion-uber-zeit-des-zorns-streitschrift-fur-eine-gerechte-gesellschaft/">Termine und&nbsp;Lesungen</a> </li>
<li><a href="http://www.was-sache-ist.de/2009/08/vera-lengsfelds-vier-bruste-oder-der-schwarze-nackte-hintern-der-grunen/?cat=24">Jutta Ditfurth bloggt im Droemer Knaur&nbsp;Blog</a></li>
<li><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/peter-nowak/linke-flaschenpost-von-jutta-ditfurth/?searchterm=linke+Flaschenpost">Linke Flaschenpost</a> - ein Plädoyer für Zeit des Zorns von Peter&nbsp;Nowak</li>
<li>Rezension bei&nbsp;<a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/vision-einer-besseren-welt">vorwärts.de</a></li>
<li>Das Kapitel &#8220;<a href="http://grilleau.blog.de/2009/08/02/zeit-zorns-6637187/">Wir werden alles selber machen müssen</a>&#8221; bei&nbsp;grilleau</li>
<li><a href="http://brightsblog.wordpress.com/2009/07/09/zeit-des-zorns/">Brights Blog zum&nbsp;Buch</a></li>
<li>Jutta Ditfurth schreibt bei Gegenmeinung »<a href="http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/09/die-letzte-schlacht-gewinnen-wir.html">Die letzte Schlacht gewinnen wir</a>« über die&nbsp;Grünen</li>
<li><a href="http://ddr.blogsport.de/2009/06/26/diktatur-auf-abruf/">Gespräch mit Jutta Ditfurth</a>. Über ihr neues Buch, Marx und Marxismus heute, soziale Emanzipation, die Unreformierbarkeit des Kapitalismus und die&nbsp;Linkspartei</li>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 616px; width: 1px; height: 1px;">http://www.jutta-ditfurth.de/</div>
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		<title>Fuer konstruktive Skeptiker</title>
		<link>http://www.netzhaeuter.de/fundstuecke/fuer-konstruktive-skeptiker</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 18:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anonym</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[alternativ]]></category>
		<category><![CDATA[lesenswert]]></category>
		<category><![CDATA[paradies]]></category>
		<category><![CDATA[schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe eine Zeitschrift fuer mich entdeckt, die anders ist, als alles was ich bisher kannte. Der Zeitpunkt kuemmert sich nicht wirklich um aktuelle Themen und die naechste Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Der Zeitpunkt ist eigentlich das Gegenteil von seinem Namen: Es geht nicht um das Jetzt, es geht um langfristige Entwicklungen, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeitpunkt.ch/archiv/2009/102-die-neuen-paradiese.html"><img class="alignleft size-full wp-image-746" title="Zeitpunkt: Die neuen Paradiese" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/08/zeitpunkt_cover.jpg" alt="zeitpunkt_cover" width="170" height="213" /></a>Ich habe eine Zeitschrift fuer mich entdeckt, die anders ist, als alles was ich bisher kannte. Der <a href="http://www.zeitpunkt.ch/">Zeitpunkt</a> kuemmert sich nicht wirklich um aktuelle Themen und die naechste Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Der Zeitpunkt ist eigentlich das Gegenteil von seinem Namen: Es geht nicht um das Jetzt, es geht um langfristige Entwicklungen, um das Ziel einer besseren Welt, wann auch imer es erreicht sein&nbsp;mag.</p>
<p>In der aktuellen Ausgabe &#8220;Die neuen Paradiese&#8221; wird grundlegend eroertert, was der Paradiesbegriff ueberhaupt bedeutet und wie er sich entwickelt hat. Aber auch, wie wir versuchen koennen es zu erreichen, es als Ziel zu sehen. Dazu werden auch verschiedene Projekte vorgestellt, in denen Menschen schon jetzt in paradiesischen Zustaenden leben oder zumindest ein Paradiesaehnliches Leben als Ziel haben.<span id="more-742"></span></p>
<p><a href="http://www.zeitpunkt.ch/ueber-den-zeitpunkt.html"><img class="size-full wp-image-743 alignright" title="Zeitpunkt: Massenmedien sind fuer die Massen" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/08/bannerzp180_01.gif" alt="bannerzp180_01" width="180" height="60" /></a>Die ganze Zeitschrift ist sehr intelligent geschrieben, ohne die typischen Floskeln und platten Einleitungen. Sie betrachtet recht offen Weltbilder und ist voll und ganz der Utopie verschrieben: Wie koennte unser Leben aussehen, wie koennten wir es besser&nbsp;machen?</p>
<blockquote><p><span class="dquo">&#8220;</span>So geht es nicht mehr weiter, wenn es so weiter&nbsp;geht.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">Erich&nbsp;Kaestner</p>
<p style="text-align: left;">Diese Utopie leben die Macher auch selbst vor: Den Preis fuer ein Abo bestimmt jeder Leser&nbsp;selbst.</p>
<blockquote><p style="text-align: left;"><span class="dquo">&#8220;</span>Den Abobeitrag bestimmen Sie nach Erhalt der Rechnung nach Gutdünken und Möglichkeiten selber. Mit dieser Regelung wollen wir einerseits günstige Abopreise ermöglichen und andrerseits die Weiterentwicklung des Magazins durch Gönnerabos&nbsp;erleichtern.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">Zeitpunkt</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: left;"><strong>Disclaimer:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Weder arbeite ich fuer den Zeitpunkt, noch bekomme ich auf irgendeine Art und Weise Geld von ihnen, noch bin ich verwandt oder verschwaegert.<strong><br />
 </strong></p>
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