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	<title>Netzhæuter &#187; Lyrik</title>
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	<description>Bücher, Kultur, Kunst, Anarchie und so Zeug halt</description>
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		<title>Gloomy Sunday</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 23:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday&#8221; - Ein Lied gab dem Film seinen Namen, und es spielt in ihm eine entsprechend wichtige&#160;Rolle. Das Lied wirkt innerhalb der Welt des Films faszinierend abgründig. Und es hat eine bemerkenswerte, reale Geschichte: Es heißt Trauriger Sonntag (Originaltitel: Szomorú Vasárnap) und wurde 1933 von dem ungarischen Pianisten Rezsö Seress komponiert. Das Stück hatte phänomenal-wahnwitzige Wirkung auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Lied_von_Liebe_und_Tod_%E2%80%93_Gloomy_Sunday"><span class="dquo">&#8220;</span>Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday&#8221;</a> - Ein Lied gab dem Film seinen Namen, und es spielt in ihm eine entsprechend wichtige&nbsp;Rolle.</p>
<p>Das Lied wirkt innerhalb der Welt des Films faszinierend abgründig. Und es hat eine bemerkenswerte, reale Geschichte: Es heißt <em>Trauriger Sonntag</em> (Originaltitel: <em>Szomorú Vasárnap</em>) und wurde 1933 von dem ungarischen Pianisten Rezsö Seress komponiert. Das Stück hatte phänomenal-wahnwitzige Wirkung auf die Menschen und wurde vom Volksmund bald <em>Ungarisches Selbstmordlied</em>&nbsp;genannt.</p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Gloomy Sunday&#8221; in der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8Kkxbw3s2pM">Original-Klavierversion auf&nbsp;YouTube</a>.</p>
<p>Irre ist auch die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte. Es gibt unzählige Textversionen. Die wohl bekannteste beginnt&nbsp;so:   </p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span>Sunday is gloomy, my hours are slumberless<br />
Dearest the shadows I live with are numberless<br />
Little white flowers will never awaken you<br />
Not where the black coach of sorrow has taken you<br />
Angels have no thought of ever returning you<br />
Would they be angry if I thought of joining&nbsp;you?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.phespirit.info/gloomysunday/lyrics_lewis.htm">Zum kompletten Liedtext von Sam M. Lewis</a>, der auch <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TCEJtUNe90A">Björks Interpretation</a>&nbsp;zugrundeliegt.</p>
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		<title>von Steinen geschriebene Schatten</title>
		<link>http://www.netzhaeuter.de/bucher/lyrik/von-steinen-geschriebene-schatten</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 12:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unnamed</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[celan]]></category>

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		<description><![CDATA[„In den Flüssen nördlich der&#160;Zukunft werf ich das Netz aus, das&#160;du zögernd&#160;beschwerst mit von Steinen geschriebenen&#160;Schatten.“ Paul&#160;Celan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„In den Flüssen nördlich der&nbsp;Zukunft</p>
<p>werf ich das Netz aus, das&nbsp;du</p>
<p>zögernd&nbsp;beschwerst</p>
<p>mit von Steinen geschriebenen&nbsp;Schatten.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;">Paul&nbsp;Celan</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reim mich oder ich fress dich</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 14:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[alte feuerwache]]></category>
		<category><![CDATA[gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[poetry slam]]></category>
		<category><![CDATA[tilman birr]]></category>
		<category><![CDATA[word up]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend (Donnerstag, 12.02.2009) gab es in der alten Feuerwache in Mannheim einen Poetry Slam. Man soll ja zuerst was gutes Sagen. Also gut, zwei oder drei der Teilnehmer haben gute Texte gebracht. Vor allem Tilman Birr hat mich mit seiner Geschichte über Hartz IV Tourismus in Berlin gut&#160;unterhalten. Das war es aber auch schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-310" style="margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;" title="alte Feuerwache" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/02/feuerwache.gif" alt="alte Feuerwache" width="285" height="37" />Gestern Abend (Donnerstag, 12.02.2009) gab es in der alten Feuerwache in Mannheim einen <a href="http://www.altefeuerwache.com/programm/termin/2009/februar/12/poetry_slam-1.html">Poetry Slam</a>. Man soll ja zuerst was gutes Sagen. Also gut, zwei oder drei der Teilnehmer haben gute Texte gebracht. Vor allem <a href="http://www.tilmanbirr.de/termine.html">Tilman Birr</a> hat mich mit seiner Geschichte über Hartz IV Tourismus in Berlin gut&nbsp;unterhalten.</p>
<p>Das war es aber auch schon mit den guten Nachrichten. Vor allem die beiden weiblichen Teilnehmerinnen glänzten vor allem durch Unfähigkeit. Die Eine konnte deutsch weder sprechen noch schreiben. Man konnte höchstens über sie lachen, ich aber konnte mich nur fremdschämen. Die Andere brachte einen absolut belanglosen Text darüber, wie sie im Alltag ständig Gedichte schreiben muss und deshalb ihren Haushalt nicht geschafft bekommt. Hausfrauenlyrik at its worst. Sprachlich dabei nicht mal locker, sondern krampfhaft um Aufmerksamkeit heischend und auf pseudolyrisch getrimmt. Der einzig mögliche Kommentar dazu war: &#8220;Ich wusste nicht, dass 6 Minuten so lang sein können&#8221;.<span id="more-305"></span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-312" title="wordup" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/02/wordup.jpg" alt="wordup" width="176" height="66" />Die männlichen Teilnehmer waren größtenteils nicht viel ansprechender. Englische Gedichte, die eigentlich nur Versatzstücke aus schlechter Musik waren, möchtegern Rapper ohne Musik und jede Menge Metatexte: Wie bekommt man ein weißes Blatt Papier schwarz, wo kommen die Dichter her (obwohl das handwerklich sehr gut umgesetzt war und gegen Ende richtig gut wurde), die mich küssende Muse ist eine Schlampe, ich schreibe weil ich muss und nicht weil ich will, und so weiter und so fort. Gleich mehrere Stücke lebten nur von Wortspielen mit rhetorischen Fachbegriffen (Stabreim, Jambus und Sonett sind sooo witzige&nbsp;Wörter).</p>
<p>Allgemein lässt sich sagen: viel krampfhaft gereimtes auf Reim-mich-oder-ich-fress-dich-Niveau. Die wenigen echten Geschichten stachen dagegen heraus und wirkten wie eine&nbsp;Erlösung.</p>
<p>Dazu kommt eine wirklich schlechte Organisation. Als Vorprogramm ein Sänger, der alle einschlafen lässt. Moderatoren, die nicht vorbereitet sind und nicht die Zähne auseinander bekommen. Zwischendurch immer wieder warten darauf, dass die Moderatoren endlich den nächsten Teilnehmer ausgelost haben oder ihnen der nächste Satz einfällt. Außerdem musste jede Abstimmung mehrfach durchgeführt werden und selbst dann waren sie bei Verkündung des Ergebnisses extrem unsicher. Auch hier jede Menge Metakommunikation: &#8220;ich fass mich dann mal kurz&#8221;, &#8220;ich komm gleich zur Sache&#8221;, &#8220;ich erklär nur kurz wie es funktioniert&#8221;. Erste Regel des guten Redens: red nicht drüber, mach es einfach! Man könnte sich viel kürzer fassen, wenn man nicht breit darüber redet, sich kurzfassen zu wollen.<br />
 Auch nehme ich es ihnen übel, dass sie offenbar die Texte / Künstler vorher überhaupt nicht geprüft haben. Bei einem Poetry Slam in einer Kneipe, der nebenbei läuft, dürfen gerne irgendwelche Spackos ihre Reime vortragen. Aber wenn ich eine Abendveranstaltung mit Eintrittsgeld mache, erwarte ich ein Mindestmaß an Unterhaltung und&nbsp;Qualität.</p>
<p>Die Feuerwache selbst darf auch gerne mal die Lüftung anmachen, wenn das Haus so voll ist. Zur ersten Pause herrschte&nbsp;Erstickungsgefahr.</p>
<p>Super reagiert hat auch das Publikum (Achtung: Ironie). Die Menschen neben mir haben bei jeder der Abstimmungen für jeden der &#8220;Künstler&#8221; applaudiert. Prinzip nicht verstanden. Überhaupt bekamen auch richtig schlechte Stücke frenetischen Applaus. Jeder der an diesem Abend für die Hausfrauenlyrik geklatscht hat, hat sich an der Menschheit schuldig gemacht. Wie soll die arme Frau denn ihre Texte realistisch einschätzen, wenn sie kein Feedback bekommt? Manche Dinge sollten ein Hobby bleiben und das müssen diese Menschen auch merken. Dabei geht es ja auch bei einem Poetry&nbsp;Slam.</p>
<blockquote><p><span class="dquo">&#8220;</span>Im Gegensatz zu einem Open Mic oder den Lesebühnen stehen die einzelnen Teilnehmer bei einem Slam untereinander im Wettbewerb. Dieser Wettbewerbsaspekt dient vor allem dazu, das Publikum zum Mitfiebern und Mitwerten einzuladen, da das Publikum auch den Sieger&nbsp;kürt.</p>
<p>Ebenfalls ist der Wettbewerb ein effektives Mittel für die Dichter, unmittelbares Feedback von einem interessierten Publikum zu erhalten, und soll als Ansporn für die Arbeit an den eigenen Texten und am Textvortrag, nicht aber als Grund für ernsthafte Rivalitäten genommen&nbsp;werden.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;">Quelle:&nbsp;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Poetry_Slam">Wikipedia</a></p>
</blockquote>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Kurz: Wenn die Feuerwache das regelmäßig veranstalten will und dabei auch nur ein Mindestmaß an Qualität bewahren will, wird sie dran arbeiten müssen. Bis jetzt ist die Organisation so schlecht, dass es nur durch ein paar richtig gute Künstler gerettet werden kann. Wie man es richtig macht, kann man beim <a href="http://www.hafenschaenke.de/schedule.html">Subrosa</a> anfragen (auch wenn deren Webseite der Horror&nbsp;ist).</p>
<p>Ganz gut waren (as far as i remember): Tilman Birr, Nektarios Vlachopoulos und Philipp&nbsp;Scharrenberg.</p>
<p>Ich jedenfalls habe beschlossen ein Meta-Meta-Meta-Gedicht darüber zu schreiben: Ich schreibe ein Gedicht darüber, wie ich ein Gedicht darüber schreibe, ein Gedicht über das Schreiben zu schreiben. Vielleicht auch darüber, wie ich das Geschriebene dann&nbsp;vortrage.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>PS: Ein Tip für den Typen mit der &#8220;Assi-Muse&#8221;: Kürzen! Der Text, um die Hälfte gekürzt und um ein paar Plattitüden bereinigt könnte eine gute witzige Zwischennummer für einen Slam&nbsp;werden.</p>
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		<title>Wiglaf Droste rockt nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 19:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>netzhaeuter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
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		<description><![CDATA[Es rockt nicht. Es grooved nicht. Aber vielleicht muß es das auch&#160;nicht. Musikalisch war das irgendwie so &#8220;deutsch&#8221;. Er versucht das manchmal zu ändern, indem er wild mit den Armen fuchtelt, den Takt schlägt. &#8220;Jetzt macht doch mal Dampf&#8221;, scheint er seinen Musikern sagen zu wollen. Dann gallopiert er über die Bühne und schlägt ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-thumbnail wp-image-276 alignleft" style="margin-right: 10px;" title="Wiglaf Droste" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/01/wiglaf_droste_thumb-112x150.jpg" alt="Wiglaf Droste" width="112" height="150" />Es rockt nicht. Es grooved nicht.<br />
 Aber vielleicht muß es das auch&nbsp;nicht.</p>
<p>Musikalisch war das irgendwie so &#8220;deutsch&#8221;. Er versucht das manchmal zu ändern, indem er wild mit den Armen fuchtelt, den Takt schlägt. &#8220;Jetzt macht doch mal Dampf&#8221;, scheint er seinen Musikern sagen zu wollen. Dann gallopiert er über die Bühne und schlägt ein Rad. Das Publikum dankt es ihm, doch seine Musiker lässt es auch weiterhin kalt.<span id="more-240"></span></p>
<p>Doch trotz seiner Anstrengungen wirkt seine tiefe Stimme doch am besten in den ruhigen Passagen; dann wenn es mehr um Text geht, als um Musik. So sind es doch vor allem Gedichte mit musikalischer Untermalung. Nicht, dass das etwas schlechtes wäre. Gute Lyrik mit unaufdringlicher Musik hinterlegt, teilweise fast rhythmisches Rezitieren von Text, wird den Texten sehr gerecht. Und was für Texte das sind, die hier gewählt&nbsp;wurden.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-35699-0002,_Peter_Hacks.jpg&amp;filetimestamp=20081204110506">Peter Hacks</a>, das muß ich zugeben, war mir bis hierhin unbekannt. Doch seine Lyrik ist frei,  natürlich und gleichzeitig so intelligent. Ich werde mich auf jeden Fall weiter mit seinen Texten&nbsp;beschäftigen.</p>
<p><span class="dquo">&#8220;</span><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-35699-0002,_Peter_Hacks.jpg&amp;filetimestamp=20081204110506"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-243" title="Peter Hacks" src="http://www.netzhaeuter.de/wp-content/uploads/2009/01/411px-bundesarchiv_bild_183-35699-0002_peter_hacks-102x150.jpg" alt="Peter Hacks" width="102" height="150" /></a>Beeilt euch, ihr Stunden, die Liebste will kommen.<br />
 Was trödelt, was schleppt ihr, was tut ihr euch schwer?<br />
 Herunter da, Sonne, und Abschied genommen.<br />
 Verstehst du nicht, Tag, man verlangt dich nicht mehr.<br />
 Mit seinen Droschken und Schwalben und Hunden<br />
 Wird mir das ganze Leben zum Joch.<br />
 Schluß mit Geschäften. Beeilt euch, ihr Stunden.<br />
 Und wärt ihr Sekunden, ich haßte euch noch.<br />
 Ich kann nicht erwarten, den staunenden Schimmer<br />
 In ihrem zärtlichen Auge zu sehn.<br />
 Verschwindet, ihr Stunden, am besten für immer.<br />
 Die Liebste will kommen, die Welt soll&nbsp;vergehn.&#8221;</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Im zweiten Teil des Abends darf das Spardosenterzett alleine ein paar eigene Lieder spielen; Wiglaf liest eigenen Texte vor und singt seine bekannteren Lieder. Das Spardosenterzett  finde ich von den Texten etwas oberflächlich aber ok. Nur der Schlagzeuger hat mich den ganzen Abend genervt mit seinem ploppen und klicken.<br />
 Wiglafs Texte sind wie immer: Genial bei sehr wechselndem Objekt der Betrachtung. Seine Rede ist eher ruhig, besonnen, vielleicht nachdenklich. Im Vergleich zu Roger Willemsen tritt er nicht als grosser Redner auf, der sich einfach auf die Bühne stellt und dann zwei Stunden lang frei erzählt ohne je den Faden zu verlieren. Er macht Pausen, denkt darüber nach, wie genau er es ausdrücken soll. Liest seine Texte vor. Es ist eine andere Art von Unterhaltung, ohne Witzeleien unter der Gürtelline und pseudointelektuelle Sprachhülsen. Er findet die richtigen Worte, ohne dass man ein Fremdwörterbuch benötigt um ihn zu&nbsp;verstehen.</p>
<p>Als Zugabe singt er meine beiden&nbsp;Lieblingslieder:</p>
<ul>
<li>Für&nbsp;immer</li>
<li>In 80 Phrasen um die&nbsp;Welt</li>
</ul>
<p>Aber Wiglaf, mal so unter Männern: Wenn du noch mal mitten in meinem Lieblingslied, grade wenn es vor Sentimentalität trieft, die Band vorstellst, dann bin ich dir persönlich böse.<br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Und um diesen Abend geht es: <a href="http://www.altefeuerwache.com/programm/termin/2009/januar/22/wiglaf_droste_das_spardosenterzett.html">Wiglaf Droste &amp; das Spardosenterzett am 22.01.2009 in der alten Feuerwache Mannheim</a><br />
 und noch ein <a href="http://www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/676597505.html">Zeitungsbericht des Mannheimer&nbsp;Morgens</a>.</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiglaf_Droste">Wiglaf bei&nbsp;Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://www.tomprodukt.de/wiglaf-droste">www.wiglafdroste.de</a></li>
<li><a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Wiglaf_Droste">Wiglaf bei&nbsp;Wikiquote</a></li>
</ul>
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